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Die Geschichte der Insel Rügen
Die slawischen Ranen waren im 6. Jahrhundert nach Rügen und das angrenzende Festland eingewandert, nachdem die ostgermanischen Rugier im 4, Jarhundert die Insel verlassen hatten.
Die Fürsten der Ranen herrschten von den Burgen Charenza und Rugard aus.
Den religiösen Mittelpunkt bildete Arkona wo in einer Tempelfestung der vierköpfige Gott Svantevit verehrt wurde.
Der Tempel übernahm nach der Zerstörung Rhetras im Jahre 1068 dessen Bedeutung als religiöses Zentrum der Slawen Mecklenburgs.
Andere wichtige Götter waren ihr Schutzpatron Rugievit sowie Porenut und Porevit, deren Tempel sich in Charenza befanden
und Tjarnaglofi, der in einem heute Herthaburg genannten Tempel auf Jasmund verehrt wurde.
955 kämpften sie auf der Seite Ottos I. in der Schlacht an der Raxa gegen Lutizen und Obotriten.
Bis 1168 beherrschten sie als Seefahrer die Ostsee. Sie überfielen und plünderten andere Stämme und belagerten 1100 Alt-Lübeck.
Dieses Unternehmen scheiterte, und in der Folgezeit hatten die Ranen an Heinrich von Alt-Lübeck Tribut zu entrichten.
Die Ranen verloren ihre Unabhängigkeit als 1168 die christlichen Dänen innerhalb kurzer Zeit Arkona und Charenza eroberten.
Nach der Eroberung durch die Dänen wandte sich der rügensche Adel dem Christentum zu und sicherte so seine Vormachtstellung in die neue Zeit hinein.
König Jaromar I. wurde zum Lehensfürsten des dänischen Königs und die Insel wurde Bestandteil des dänischen Bistums Roskilde.
Mit Wizlaw III. stirbt im Jahre 1325 der letzte slawische Fürst Rügens.
Die Sprache der auch Rügenslawen genannten Ranen starb im 15. Jahrhundert aus.

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